Vieles ändert sich, wenn man einmal Mama wird. So gerne man früher stundenlang in der Stadt herumgelaufen ist, um sich selbst mal wieder mit ein paar neuen Klamotten einzudecken – so gerne kauft man jetzt für den Nachwuchs ein. Genau wie bei uns Erwachsenen gibt es hier aber auch preislich sehr große Unterschiede. Schon kleine Babyjeans können in Normalo-Läden 20 Euro kosten!
Aber es muss ja nicht immer gleich Designer Kindermode sein! Unter Mamas ist es mittlerweile zum Hobby geworden, Babyflohmärkte zu besuchen. Sie finden meistens im Herbst oder im Frühling statt. Mamas verkaufen hier die getragenen Kleider ihrer Kleinen zum Spotpreis. So kann es passieren, dass ein S. Oliver oder Esprit Teil, das einmal 15 Euro gekostet hat, nur noch 1 oder 2 Euro kostet. Und die Klamotten sind meistens wie neu! Klar, was macht so ein kleiner Wurm denn schon großartig dreckig? Zumindest bis Größe 98 kann man die Kleider noch ohne schlechtes Gewissen kaufen. Denn ab dieser Größe sehen die meisten Sachen nicht mehr ganz so schön aus.
Die Kinder spielen im Sand, rutschen auf dem Asphalt rum und fangen an, alleine zu essen. Das sieht man den Kleidern einfach an. Löcher, Flecken und andere Gebrauchsspuren – man kriegt sie einfach nicht mehr alle weg. Aber bis dahin lohnt sich der Einkauf auf so einem Flohmarkt schon. Und wenn die eigenen Kinder einmal selbst aus ihren Kleidern herausgewachsen sind, kann man diese ebenfalls wieder weiterverkaufen und so einen kleinen Teil von dem, was man damals dafür ausgegeben hat, wieder zurückholen!

